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Wie funktioniert Homöopathie? 
„Doktor, ich habe Ihr Mittel in einem chemischen Labor analysieren lassen, ...da ist nichts drin!“

Tatsache ist
, dass ab der Potenz D24/C12 keine Moleküle der ursprünglichen Substanz mehr vorhanden sind. Man befindet sich sozusagen jenseits der Materie ... Manche Forscher scheinen gewisse Strahlungen gemessen zu haben, trotzdem bleiben die Beweise einer Aktivität mager. Es ist erwiesen, dass Kälte, Hitze, Licht und Magnetfelder die Wirkung des Mittels zerstören. Also muss es sich um eine Information physikalischer Natur handeln. Vor einigen Jahren publizierte der französische Forscher Beveniste einen Bericht über Homöopathie und sprach vom „Gedächnis des Wassers“. Trotz sehr fundierten Argumenten, wurde seine Studie von anderen Forschern als unwissenschaftlich eingestuft.

Interessant ist die Studie englischer Techniker, in welcher homöopathische Simulatoren (Radionik) gebaut wurden. Mit bestimmten Kombinationen von elektrischen Widerständen, Magneten und Formen, konnten sie eine homöopathische Information auf ein neutrales Medium übertragen . Diese hat eindeutig eine spezifisch heilsame Wirkung. Dies bekräftigt die Idee, dass die Essenz des Mittels wie eine Gestalt oder eine kristalline Struktur zu verstehen ist, welche sowohl Wasser, Alkohol oder Milchzucker prägen kann. Eine Idee im Sinn von Platon.

Hahnemann‘s Erklärung:

Betrachten wir eine Arzneimittelprüfung. Ein gesunder Prüfer nimmt ein Mittel ein. Je nach Konstitution und Vitalität wird er eine schwache, eine starke oder gar keine Reaktion zeigen. Oft braucht es mehrere wiederholte Dosen. Es wird dann eine künstliche - oder besser gesagt, eine virtuelle Krankheit erzeugt. Symptome einer Krankheit entstehen ohne den Auslöser. Eine Vergiftung ohne Gift, eine Grippe ohne Virus, eine Schwellung ohne Stich, eine Trauer ohne Verlust.

Hahnemann sagte, es könne nicht zwei Krankheiten gleichzeitig im Körper geben. Er stützte sich auf seine Bemerkung, dass man (fast) nie zwei infektiöse Krankheiten gleichzeitig in einer Person findet. Das trifft effektiv auf virale Krankheiten zu. Die stärkere verhindert die schwächere. Die homöopathische virtuelle Krankheit besitzt also ein höheres Energieniveau und kann die natürliche Krankheit besiegen. 

Das Impfmodell:

Die Aufgabe unseres Immunsystems besteht darin, „systemfremde“ Elemente aufzuspüren und zu eliminieren. Die Homöopathie fördert diesen Prozess indem das Netzwerk der verschiedenen Immunorgane durch subtile (nicht materielle) Signale auf Angriffe vorbereitet wird. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit einer Impfung auf einem feineren Niveau. Das System kann dann präziser, effizienter und angemessener reagieren. Bei Allergie hingegen wird die homöopathische Dosis die Überreaktion des Immunsystems entschärfen. Die gleiche Substanz die beim Allergiker ein Asthma auslösen kann, wird in potenzierter Form die Allergie reduzieren. Als ob der Körper sich mit aller Ruhe die Sache anschauen und sich merken könnte, dass der Pollen oder der Staub nicht gefährlich ist. Homöopathische Mittel lösen Reaktionen des Immunsystems aus. Das Mittel als solches ist jedoch inaktiv. Es ist eine reine Information, ein unsichtbares Dokument. Homöopathische Mittel wirken wohl bei Tieren, aber kaum bei Pflanzen, weil sie kein richtiges Immunsystem besitzen (Bachblüten sind bei Pflanzen geeigneter). Homöopathie ist im Grunde genommen eine Reiztherapie und muss deswegen bei geschwächten Leuten mit Vorsicht eingesetzt werden. Bei Kindern, die sehr vital reagieren, ist sie aber ideal.

Das Resonanzmodell:

Ein anderes Erklärungsmodell kommt aus der Physik. Nehmen wir eine Schwingung. Senden wir eine ähnliche aber umgekehrte Schwingung, werden sich die beiden gegenseitig löschen. Werfen Sie gleichzeitig zwei Steine ins Wasser: Sie werden sehen, dass die Wellenkreise sich ebenfalls annullieren.

Es scheint mehr als plausibel, dass der Körper wie ein Speichermedium oder die Harddisk unseres Computers funktioniert, auf der alles - für uns
ere Augen unsichtbar - registriert wird. Die Magnetfeldtherapie und Neuraltherapie haben gezeigt, dass Störungen, die vor Jahrzehnten durch einen Schlag oder eine Wunde (Narbe) entstanden sind, möglicherweise in einem Augenblick verschwinden können.

Anhand des heutigen Wissenstandes ist es noch nicht möglich, eine klare wissenschaftliche Erklärung zu geben. Die Homöopathen arbeiten rein anhand von Hypothesen, um zu verstehen was im Alltag passiert. Und die Praxis scheint ihnen Recht zu geben.


© homeodoctor.ch

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