N.B. Aktuell setzte ich Homöopathie nur im Rahmen einer Psychotherapie 
(siehe www.drmuret.ch ). Keine reine homöopathische Behandlung. Insofern ist diese Seite nicht mehr aktuell (Stand Februar 2011).


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Wie arbeite ich?
Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapie
Welche Krankheiten kann die Homöopathie behandeln?
Andere Techniken
Was mache ich nicht?
Wie lange dauert die erste bzw. die folgende Konsultation?
Wie kann sich ein neuer Patient vorbereiten?

Was sind die Spielregeln?
Kosten

 

Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapie
Dies bedeutet, dass ich mich nicht auf den Befund oder das Symptom konzentriere, sondern  vielmehr  versuche, eine ganzheitliche Störung der Lebenskraft zu finden. Am Ende der Konsultation möchte ich ein Mittel verschreiben, welches dem allgemeinen Bild des Patienten entspricht. Wir Homöopathen nennen es die Konstitution. Das gewählte Mittel stellt sowohl die Diagnose wie die Therapie dar. Natürlich muss ich auch eine schulmedizinische Diagnose stellen. Erstens verlangt es die Krankenkasse und zweitens bestimmt sie die Gefährlichkeit und die Prognose (mögliche Entwicklung) einer Krankheit. In den meisten Fällen aber haben schon zahlreiche Kollegen vor mir den Fall abgeklärt. Es ist dann nicht meine Rolle, die gleichen Untersuchungen zu wiederholen. Im Zweifelsfall, bei Unklarheiten, überweise ich den Patienten einem Spezialisten zur Abklärung.  Wobei ich nicht immer mit der Meinung des Kollegen einverstanden bin!


Andere Techniken
Obwohl ich die Homöopathie als die "Königin der Alternativmedizin" halte, gibt es Fälle, bei denen ich mit einer anderen Technik schneller  und sicherer arbeite. Im Laufe der Jahre habe ich diverse Methoden gelernt, die sehr  hilfreich sind: entweder in Kombination mit Homöopathie oder anstelle der homöopathischen Therapie:

  1. Seit 10 Jahren  benütze ich die Massage nach Dr. Furter, um Muskelverkrampfungen und Verstauchungen zu behandeln. Es ist eine sehr effiziente Methode, die wenig Sitzungen braucht (alle 2-3 Wochen). Der Patient kann auch lernen, wie er zu Hause die Behandlung anwenden kann (Selbstmassage oder Paarmassage). 
  2. Magnetfeldtherapie mit dem Gerät Magnobiopulse von Professor Constantinescu setze ich schon seit 1984 ein. Es ist die beste Therapie, die ich kenne, um Narben und schlecht heilende Knochenbrüche (Pseudoarthrose) zu heilen.
  3. Bachblüten: bei Notfällen, vor allem im psychischen Bereich, sind die Notfalltropfen (Rescue) immer wieder nützlich. Ich schätze auch die Wirkung von Red Chesnut bei Müttern, die sich ständig um ihre Kinder Sorgen machen. Von Mischungen mit mehr als drei Mitteln halte ich nicht soviel. Sie entsprechen auch nicht den Anweisungen des Erfinders Dr. Bach. 
  4. Spurenelemente (Bioligo, Serocytol) sind eine gute Therapie bei Arthrose. Ich verschreibe auch gern die Heilerde von Schindele.
  5. Kinesiologie habe ich 86-87 intensiv angewandt. Ich versuchte, die klassische aufwendige homöopathische Fallaufnahme zu umgehen. Der Muskeltest, so hoffte ich, müsste die Antwort geben. Er brachte mir, was die Homöopathie betrifft, eindeutig schlechte Ergebnisse. Heutzutage brauche ich den Muskeltest, um Lebensmittelallergien zu testen oder einen Behandlungspunkt (Massage oder Magnetfeldtherapie) zu orten. Bei Phobie und Prüfungsangst ist die kinesiologische Methode nach Callahan interessant.


Was mache ich nicht 

  • Hausgeburt, gynäkologische Untersuchungen : aber ich berate gerne meine Patientinnen bei "Frauenproblemen".

  • Gips, "kleine Chirurgie": aber ich entferne Fäden und berate meine Patienten bei Trauma. 
  • Röntgenbild: aber ich arbeite seit 15 Jahren mit einem guten Radiologen Dr. med Walthard zusammen (Tramhaltstelle: Theaterstation). 
  • Ultraschall und Elektrokardiogramm
  • Routine "Labor" ohne Beschwerden bzw. Risiko: aber ich untersuche Blut und Urin bei Bedarf.

Motto: was die Kollegen besser können als ich, sollen sie tun. Was ich gut mache, mache ich selber!


Wie lange dauert die erste bzw. die folgende Konsultation?
Die erste Konsultation dauert eine Stunde. Manchmal brauche ich gleich in den nächsten Tagen eine weitere Stunde. Ich sehe in der Regel den Patienten 1-2 Monate später, für eine halbe Stunde. Telefonische Gespräche sind inzwischen jederzeit möglich (11.00 - 12.00 Uhr), im Notfall bin ich gut erreichbar. Im Notfall wie z.B. Blasenentzündung, Angina oder seelischer Krise ist selbstverständlich jederzeit eine Konsultation möglich.


Wie kann sich ein neuer Patient vorbereiten?
Eine grosse Hilfe ist es, wenn er eine Liste vorbereitet:

  1. Aktuelle körperliche und seelische Beschwerden (Ängste, seltsame Ideen, Träume oder störende Körperwahrnehmungen sind auch wichtig).
  2. Persönliche Krankengeschichte (Anamnese ) mit Jahresdatum : Krankheiten, Unfälle, Operationen, Impfungen, Schocks und Traumata.
  3. Familienanamnese: Eltern, Grosseltern, Geschwister. Wichtig sind: Krebs, Tuberkulose, Allergien, Herzkrankheiten, psychische Krankheiten, Geschlechtskrankheiten. Zögern Sie nicht, Ihre Eltern zu fragen, wenn es möglich ist.


Wie sind die Regeln ?

  1. Während der ganzen Behandlung sollte mich der Patient als seinen Gesundheitsmanager betrachten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass ich bei jedem wichtigen Ereignis informiert werde. Der Patient sollte mit keiner anderen Therapie beginnen, ohne mich zu kontaktieren. Ein einfacher Anruf genügt meistens. Wenn nach einer bestimmten Zeit die homöopathische Behandlung nicht (genug) hilft, sollten wir zusammen über einen Therapiewechsel oder über den Einsatz schulmedizinischer Massnahmen diskutieren.
  2. In den meisten Fällen weiss der Patient nicht, welches Mittel er bekommt. Seit zweihundert Jahren machen die Homöopathen immer wieder die  Erfahrung,  dass dies kontraproduktiv ist. Erst wenn der Patient eindeutig auf ein Einzelmittel gut reagiert, kann er lernen, mit dem Mittel allein umzugehen (z.B. bei wiederkehrender Blasenentzündung). Über "sein Mittel" nachzulesen kann in der ersten Phase der Behandlung die Beobachtung komplett verfälschen. Erst wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass dieses Mittel richtig ist, wird es spannend, darüber mehr zu lernen. Allerdings ist der Patient oft  mit meiner Wahl nicht einverstanden!


Kosten

Seit dem 1.7.2005 wird die Homöopathie nicht mehr von der Grundversicherung übernommen. 
Für die erste Konsultation (ca.1 Stunde) verrechne ich
ca. SF. 200.-, für die nächste Konsultation (ca. 30 Min.) ungefähr die Hälfte.

Die telefonischen Gespräche
werden nach Aufwand verrechnet
.


siehe auch www.drmuret.ch